Über Ziele und wie man sie erreichen kann

Das ist ein Daruma. Ein Daruma ist ein japanischer Glücksbringer, der neue Vorhaben unterstützt. Die Figur ist traditionell aus Pappmaché gefertigt und im Inneren der Figur ist ein kleines Gewicht platziert, denn der Daruma hat keine Beine. Wenn er umgestoßen wird, richtet er sich von selbst wieder auf.


Das gibt der japanische Philosophie: “ Sieben mal hinfallen, Acht mal aufstehen.“ eine symbolische Bedeutung. Der hin- und her schwingende Daruma soll Dich an Folgendes erinnern: Auch wenn Du hinfällst bei dem Versuch Dein Vorhaben zu erreichen – stehe einfach wieder auf und mach weiter, versuche es weiter, lass Dich nicht aufhalten.


Ein neuer Daruma hat auch keine Augen. Der neue Besitzer des Glücksbringers muss dem Daruma zuerst ein Auge aufmalen, um den Wunsch oder das Vorhaben zu manifestieren. Dann platziert man den Daruma an einen Ort, an dem Du häufig vorbeigehst, so dass er Deine Energie aufnehmen kann und Dein Vorhaben positiv unterstützen kann. Wenn Dein Vorhaben erfolgreich abgeschlossen ist, malst Du ein zweites Auge auf und der Daruma hat seinen Job erfolgreich erledigt.
Darumas gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Die Farbe rot bedeutet u.a. Glück und Erfolg.


Und was hat das jetzt mit Kunst zu tun?

Sehr viel – denn der Daruma ist ein Symbol der Selbstmotivation. Da kann ich von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Wenn man sich nicht selbst motiviert, passiert auch nichts. Wenn ich nicht male, schaffe ich nichts. Wenn ich nicht zeichne, komme ich nicht voran.

Es gibt tatsächlich Projekte, die schiebe ich lange vor mir her, weil sie schwer in der Umsetzung sind. Hinzu kommt dann noch der Faktor Selbstkritik, wenn es nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.

Das befeuert die Prokrastination und am Ende des Tages ärgere ich mich über mich selbst, dass ich nichts auf die Reihe bekommen habe. Kennst Du das?


Hinfallen, wieder aufstehen

Der Daruma erinnert mich, dass Hinfallen auf dem Weg zum Ziel ein wichtiger Bestandteil des inneren Wachstumsprozesses ist. Selten laufen die Dinge nach Plan. Irrwege und Sackgassen sind ein Teil des Weges – und nur selten finden wir Abkürzungen, die uns schneller voran bringen.

Der Vorteil ist die Erfahrung, die wir daraus gewinnen. So lernen wir unsere Ressourcen weiser und effektiver einzusetzen. Ich habe gelernt, das Schwierigkeiten in einem Projekt mir genau zeigen, wo mein Arbeitsprozess noch nicht ausgereift ist. Oft mache ich es mir unnötig schwer. Dann wird mein Arbeitsprozess gestoppt und ich merke, wie ich nicht mehr weiterkomme.

Dann hilft es mir meistens einen Schritt zurückzugehen und die Situation im Gesamten zu betrachten. Und dann wieder von vorne anzufangen, mit mehr Achtsamkeit und Fokus auf das Wesentliche.


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